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Besuch in Bern und Zürich


In der 3. Sek hatten wir eine interessante und abwechslungsreiche Projektwoche. Am Montagmorgen schauten wir mit Frau Emmenegger das Thema Politik an und gestalteten Plakate. Am Nachmittag bekamen wir die Rollen für das Debattenspiel «Alpina» zugeteilt. Wir spielten eine Gemeindeversammlung nach und diskutierten über einen neuen Sessellift. Ich hatte die Rolle des Ruedi Matz: Ein biologischer Landwirt, und war gegen das Projekt. Der Lift würde mehr Verkehr und Lärm bringen und für die Strasse würde mein Land gebraucht. 

Am Dienstag sammelten wir Argumente und schrieben ein Plädoyer. Danach fand die Gemeindeversammlung statt. Das Bauprojekt wurde vorgestellt, wir trugen unsere Plädoyers vor und diskutierten. Bei der Abstimmung gab es zehn Ja- und sechs Nein-Stimmen. Somit wurde das Projekt angenommen.

Am Mittwoch spielten wir eine Art «Entscheidungsspiel» (Join the Comfort Zone) am Laptop. Wir mussten viele Entscheidungen treffen. Es waren Dilemma Entscheidungen für die es im Spiel «social credits» gab. Wir spielten zwei Runden und wählten in der zweiten Runde teilweise andere Möglichkeiten, weil wir uns möglicher Folgen mehr bewusst waren. Danach besprachen wir alles. Dieses Spiel half uns eigene Entscheidungen kritisch zu untersuchen. 

Am Donnerstag fuhren wir nach Bern und besichtigten das Bundeshaus. Wir durften auf die Zuschauertribüne, aber wegen einer kommenden Abstimmung nicht nach unten. Später fuhren wir ins Landesmuseum nach Zürich und bekamen eine Führung über die Entstehung der Schweiz. Am Ende des Tages waren wir zwar ziemlich müde, aber auch sehr glücklich. 

Am Freitag wollten wir auf die Rigi wandern, aber leider wurde die Wanderung abgesagt. Stattdessen reflektierten wir die Projektwoche, schauten einen Film und spielten zum Schluss auch noch etwas. 

Die Projektwoche ging schneller vorbei als eine «normale Schulwoche» und hat uns allen viel Freude gemacht.

Fabienne (AB3e)